Warum ein digitales Selfservice Kundenportal auch für kleine Energieversorger sinnvoll ist

Warum ein digitales Selfservice Kundenportal auch für kleine Energieversorger sinnvoll ist

Einleitung

Kleine Stadtwerke und Energieversorger fragen sich häufig: Lohnt sich ein digitales Kundenportal für uns überhaupt und können wir uns den Aufwand dafür leisten? Unsere Antwort ist ja. In diesem Beitrag zeigen wir, anhand erfolgreicher Kundenprojekte, wie die Digitalisierung gelingt und warum der Schritt weg von Papierrechnung und analogen Zählerstandsmeldung auch für Versorger mit wenigen Zählerpunkten sinnvoll ist.

Warum digitale Kundenerwartungen auch kleine Stadtwerke betreffen

Endkunden erwarten heutzutage digitalen Service rund um die Uhr. Ob Onlinebanking, Paketsendungsverfolgung oder Steuererklärung: Endkunden sind digitale Prozesse aus allen Lebensbereichen gewohnt. Diese Erwartung gilt auch für die Verwaltung ihrer Energieverträge. Das zeigen die Erfahrungen unserer Kunden, die mit dem work digital Kundenportal in Prozessen wie der Zählerstandserfassung eine Selbstbearbeitungsquote von bis zu 90% verzeichnen. Wer als Versorger Rechnungen und Zählerstandskarten ausschließlich per Post versendet, riskiert also langfristig gesehen einen Rückgang in der Kundenzufriedenheit und Kundenbindung. 

Was Energiekunden heute erwarten:

  • Eigenständige Verwaltung von Vertrags- und Stammdaten
  • Einfache, digitale Zählerstandsmeldung ohne Medienbrüche
  • Schnelle Reaktionszeiten bei Anfragen
  • Digital abrufbare und archivierte Dokumente/Rechnungen
  • Persönliche Treueangebote 
  • Analyse und Insights in Energieverbrauch

Wie gesetzliche Regularien und Vorgaben die Digitalisierung zusätzlich mitbestimmen

Neben den Kundenerwartungen kommt ein weiterer, nicht zu unterschätzender Treiber der Digitalisierung hinzu: der regulatorische Druck auf europäischer und nationaler Ebene. Richtlinien wie die Energieeffizienzrichtlinie (EED) sowie das Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende (GNDEW) stecken den Rahmen für einen zunehmend digitalen Energiemarkt ab. Vorgaben, wie die rund um intelligente Messsysteme und den Smart-Meter-Rollout, verpflichten Energieversorger schrittweise dazu, ihren Kunden digitale Zugänge zu transparenten Verbrauchs- und Abrechnungsdaten bereitzustellen. Hinzu kommen Anforderungen aus der EU-Digitalisierungsstrategie, die darauf abzielen, analoge Prozesse im Energiesektor langfristig abzulösen. Für kleine Stadtwerke und EVUs stellt sich daher nicht die Frage ob, sondern wann die Umstellung auf digitale Prozesse erfolgen muss.

Was bedeutet Digitalisierung konkret für kleine Energieversorger

Digitalisierung im Energieversorgungsbereich umfasst für kleine Stadtwerke in erster Linie das Ersetzen analoger Prozesse durch effiziente, digitale Lösungen. Im Mittelpunkt steht dabei das Selfservice Kundenportal: eine zentrale Plattform, über die Endkunden ihre Verbrauchsdaten einsehen, Zählerstände melden, Rechnungen herunterladen und Stammdaten pflegen können. Und das rund um die Uhr, von jedem Endgerät aus, egal ob bequem von der Couch, unterwegs in der Bahn oder zuhause am PC. Konkret bedeutet das für Energieversorger: 

  • Spürbare Kosteneinsparungen: Die Minimierung von ausgedruckten Rechnungen und Postsendungen für Zählerstandsabfragen erspart hohe Druck- und Portokosten sowie Personalkosten aufgrund automatisierter Prozesse.
    Mit unserem Ersparnisrechner kannst du dir die Kosteneinsparungen für euer Energiegeschäft berechnen lassen!
  • Geringere Fehlerquellen: Digital erfasste Daten und Abläufe reduzieren fehleranfällige manuelle Prozesse.
  • Mehr Kapazitäten im Team: Endverbraucher lösen Routineanfragen im Kundenportal selbständig wodurch das Serviceteam entlastet wird und mehr Zeit für andere Aufgaben gewinnt.
  • Stärkere Kundenbindung: Das Selfservice Kundenportal ermöglicht Endkunden eine Erreichbarkeit rund um die Uhr und erfüllt damit ihre Erwartungen an digitalen Service.
  • Mehr Wettbewerbsfähigkeit: Die Digitalisierung ermöglicht ein Mithalten mit der Konkurrenz, da große Energieanbieter längst auf digitale Kundenportale setzen.
  • Rechtssicher ohne Mehraufwand: Gesetzliche Vorgaben und Richtlinien wie Barrierefreiheit oder Widerrufspflicht werden regelmäßig geprüft und entsprechend implementiert
  • Sichtbarer Beitrag zur Nachhaltigkeit: Weniger Papier, Druck und Versand verringert den ökologischen Fußabdruck sichtbar und überzeugt damit umweltbewusste Endkunden.

Kleinere EVUs stehen vor vermeintlichen Herausforderungen

Stadtwerke und EVUs, die bei Digitalisierungsthemen noch zögern, tun das oft aus bekannten Gründen: knappe Ressourcen, Sorge vor dem vermeintlichen Aufwand, fehlende IT-Kapazitäten. Mit einem kleinen Team und begrenztem Budget bleibt oft wenig Spielraum für aufwendige Digitalisierungsprojekte. Diese Bedenken sind auf den ersten Blick berechtigt, aber mit dem richtigen Ansatz lösbar. Denn kleine Stadtwerke brauchen keine selbstentwickelten, ressourcenraubende Lösungen! Sie brauchen Lösungen, die sich unkompliziert und nahtlos in ihr bestehendes Abrechnungssystem integrieren. Mit unserem standardisierten Onboarding Prozess und den erprobten Features ermöglichen wir mit dem work digital Kundenportal genau das. 

Wie der Einstieg in die Digitalisierung für kleine Stadtwerke erfolgreich gelingt

Dass der Einstieg in die Digitalisierung auch ohne großes IT-Budget und ohne ein eigenes Projektteam gelingt, zeigen gleich einige unserer bisherigen Kundenprojekte. Mehrere Versorger mit tendenziell weniger Zählpunkten nutzen unser work digital Selfservice Kundenportal bereits erfolgreich. Entscheidend ist, dass unsere White-Label-Lösung mit standardisierten Softwarebausteinen so konzipiert ist, dass sie sich schnell und unkompliziert in bestehende Systemlandschaften integrieren lässt. Das ermöglicht eine reibungslose Projektumsetzung in kürzester Zeit. Den Aufwand für Kunden und Abrechnungssystem Dienstleister halten wir dabei so gering wie möglich, da wir wissen, dass diese Kapazitäten häufig den kritischen Engpass im Prozess darstellen. So können auch kleine Versorger mit überschaubaren Ressourcen schnell von den Kosten- und Aufwandeinsparungen der Digitalisierung profitieren.

Schritt für Schritt zur digitalen Kundenkommunikation

Der Weg zum digitalen Kundenportal kann also unkompliziert sein. Dafür sorgen wir von work digital als engagierter Partner mit unserer tiefen technischen Expertise und unserem effizienten Projektansatz. Und so könnten die nächsten Schritte zur Digitalisierung in deinem Versorgungsunternehmen aussehen:

  1. Erste Live-Demo mit unserem Sales Manager Lukas vereinbaren 
  2. Eigene Kapazitäten, Anforderungen und Wünsche definieren
  3. Unsere work digital Kundenportal Testumgebung ausprobieren
  4. Initiales gemeinsames Onboarding in unter einer Stunde
  5. Nach 8 Wochen mit deinem individuellen Portal inklusive Domain live gehen
  6. Wenn gewünscht: flexible Weiterentwicklung des Portals nach eigenen Wünschen
Mock-up eines IMac mit der Startseite zum Kundenportal zur Visualisierung einer Live Demo. Davor Portrait von Sales Manager Lukas
Jetzt Live-Demo mit unserem Sales Manager Lukas vereinbaren

Fazit

Ein digitales Selfservice Kundenportal ist eine konkrete Chance für kleine Stadtwerke und EVUs, Kosten zu senken, Prozesse zu entlasten und Kundenzufriedenheit nachhaltig zu optimieren. Steigende Kundenerwartungen und regulatorische Vorgaben machen deutlich, dass die Digitalisierung der Kundenkommunikation notwendig wird. Mit der richtigen Lösung gelingt der Einstieg auch ohne großes IT-Budget oder eigenes Projektteam. Und das in wenigen Wochen und mit messbarem Ergebnis.

Die entscheidende Frage für kleinere Energieversorger und Stadtwerke lautet daher nicht mehr „Können wir uns die Digitalisierung leisten?“, sondern: „Können wir es uns leisten, es nicht zu tun?“

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